Die Grundlagen der klassichen Akupunktur wurden in China vor ca. 3000 Jahren
geschaffen und vor ca. 500 Jahren schriftlich festgehalten.
Die Akupunktur ist aber nur ein kleiner Teil in der
Traditionellen chinesischen Medizin, die auch noch Pflanzenheilkunde, Ernärhrungsmedizin, Psychologie und viele andere Teilbereiche der Medizin beinhaltet.
Die Akupunktur nach TCM beruht auf der Tatsache, dass es verschiedene Leitbahnen
gibt, die einzelnen Organsystemen zugeordnet sind und entsprechend den Punkten die Therapie durchgeführt wird.
Die Ohrakupunktur ist eine eigenständige Therapieform. Zugrundeliegend ist die
Tatsache, dass der gesamte Körper des Menschen in den Ohrmuscheln abgebildet ist.
Unabhängig davon entwickelte Yamamoto die "neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA)".
Zugrundelegend ist hierbei, dass sich am Kopf Areale lokalisieren lassen, die eine anatomische Beziehung zum Bewegungsystem, zu den Sinnesorganen und dem
zentralen Nervensystem entsprechen.
Alle Formen der Akupunktur zählen zu den Regulationstherapien, wobei die
Akupunktur nach TCM nicht ohne weiteres in unseren Kulturkreis umzusetzen ist. Dies hängt mit der kulturellen Entwicklung der Völker zusammen.
Es ist bei uns undenkbar, einen Patienten in der Früh um 3.00 Uhr zur Therapie einzubestellen, in China ist das kein Problem.