Mit Entdeckung des Blutkreislaufs durch Harvey zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstand sogar die Hoffnung, bei Krankheit weiterhelfen zu können.
Damit war der erste Durchbruch geschaffen, für die Entwicklung neuer Therapiemaßnahmen. Von dem ersten (leider fehlgeschlagenen) Infusionsversuch am Menschen im Jahre 1657 in England
dauerte es noch lange (bis zum 20. Jahrhundert), ehe die Infusionstherapie eine anerkannte und probante Methode wurde.
Durch die Infusionstherapie wird in den venösen oder arteriellen Teil des Körperkreislaufs Flüssigkeit zugeführt. Sie dient der Zufuhr von Medikamenten und Regulierung des Elektrolyt-Haushalts.
Bei der Infusionstherapie wird der Magen-Darm-Trakt bewusst umgangen. Die Infusionen ermöglichen eine verlustfreie und direkte Aufnahme - vom Blut ausgehend werden die wertvollen Wirkstoffe
in die Bereiche des Körpers transportiert, in denen sie benötigt werden.