Aufgrund der noch im Wachstum befindlichen Anatomie und Physiologie muss bei Babys, Kindern und Jugendlichen die Therapie
an die jeweilige Entwicklungsphase des Patienten angepasst werden.
Der Einsatz von Medikamenten - auch der Naturheilkundlichen - ist mit größter Sorgfalt durchzuführen, da die Suchtgefahr
und die Gefahr von Organschäden in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besonders groß ist.
Viele Kinder und Jugendliche die Schmerzen haben sind auch ängstlich. Daher ist es wichtig, ihnen die Angst zu
nehmen, um eine Therapie erfolgreich durchführen zu können! Wie auch in der allgemeinen Schmerztherapie ist die psychologische
Begleitung des "kleinen" Patienten besonders wichtig.
Bei Therapien wie z.B. der Akupunktur, der Infusionstherapie oder der Neuraltherapie empfielt sich eine einfülsame Vorgehensweise, in der der/die
kleine Patient/in aktiv mit einbezogen wird, um ihm/ihr die Angst davor zu nehmen und eine Verweigerungshaltung erst gar nicht aufkommen
zu lassen ("Mach ich nicht mehr, hat beim letzten mal weh getan!").
Bei Babys und bei besonders ängstlichen Kindern ist die Farblichtakupunktur eine gute Alternative zur Akupunktur.
Die sanfte Chiropraktik kann bedenkenlos in jeder Altersgruppe angewandt werden, da es keine Nebenwirkungen gibt und sie
in der Regel sehr gut - auch von ängstlichen Patienten - angenommen wird. Eine Erleichterung und eine Schmerzlinderung
ist bei dieser Therapie sehr oft sofort feststellbar.