Heilpraktiker Wolfgang Wagner

Schröpftherapie:

Als Schröpfen bezeichnet man jenes Naturheilverfahren, bei dem zur Therapie Schröpfköpfe verwendet werden.
Schröpfen zählt zu den traditionellen Heilmethoden, bei denen zwar keine Medikamente eingesetzt werden müssen, die aber trotzdem eine wirksame Waffe der Naturheilmedizin im Kampf gegen viele Beschwerden oder Störungen sind.
Bei der Schröpftherapie wird mittels Schröpfgläsern, in denen ein Unterdruck erzeugt wird, eine Ausleitung von Schadstoffen über die Haut angestrebt. Deshalb wird es zu den Hautreizmethoden gerechnet.

Ziel des Schröpfens ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken bzw. in Gang zu setzen. Man unterscheidet grundsätzlich drei Schröpfmethoden:

  • das unblutige (trockene) Schröpfen
  • das blutige (nasse) Schröpfen
  • die Schröpfmassage

  • Ausleitende Verfahren bieten die Möglichkeit, direkt auf sogenannte Verschlackungen, d.h. Störungen der Reflexpunkte bzw. -areale einzuwirken und so die Selbstregulation des Körpers anzuregen. Schröpfzonen finden sich am Rücken und dienen sowohl der Diagnostik als auch der Therapie.

    Trockenes Schröpfen dient der Kräftigung einer Stoffwechselfunktion in Reflexzone und Haut sowie der Krampflösung.
    Beim blutigen Schröpfen werden an bestimmten schmerzhaften Stellen des Rückens kleine Mengen gestauten Blutes entzogen, was oft zur Behebung chronischer, therapieresistenter Schmerzen und Beschwerden führen kann.

    Schröpfen richtig angewendet ist unschädlich und ist ohne Nebenwirkungen. Die Erfolge sind beeindruckend und zeigen sich rasch, denn der Körper reagiert auf das Schröpfen am richtigen Ort innerhalb von Stunden.